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Aufregung pur bei den Sachsenmeisterschaften

ArtikelfotoNachdem die Löschbienen zweimal im Oberlausitz-Cup des Löschangriffs siegten, sollte es nun zu den Sachsenmeisterschaften des Feuerwehrsports nach Bautzen gehen. Bereits im Vorfeld war die Aufregung im Bienenschwarm groß. Wir wussten nicht genau, wer unsere Gegner sind und gegen welche Zeiten wir kämpfen. Haben wir überhaupt eine Chance?  Letztendlich geht es doch auch darum, einfach die Atmosphäre des landesweiten Wettkampfs zu erleben.

Los ging es also, und das bei Zeiten. 08:45 Uhr war Anmeldeschluss. Zwei Bienen erklärten sich bereit vorzufahren. Nur zu dumm, dass ausgerechnet an diesem Morgen eine Biene verschlief. Umso größer war die Erleichterung, als Punkt 08:45 Uhr die Nachricht eintraf: „Angemeldet!“ Der Rest folgte samt Trainergespann mit dem LO. 09:02 Uhr – Plötzlich eine neue Meldung aus dem Stadion Müllerwiese: „Bitte antreten in Dreierreihe!“ – hm, das wird wohl schwierig zu zweit. Doch auch diese Hürde meisterten die Löschbienen bravorös. Aber sind die Bienen per LO pünktlich zum Start da? Es geht ja vielleicht gleich nach der Eröffnung los? 09:24 Uhr traf dann die beruhigende Info ein: „Gegen 12 Uhr geht’s los!“. Puuuh, da können wir ja erstmal durchatmen und ankommen. Gesagt, getan.

Unser Start verzögerte sich. Insgesamt waren 42 Mannschaften da, 35 Männer- und 7 Frauenmannschaften. Wir hatten also ausgiebig Gelegenheit, unsere Aufregung im Zaum zu halten: Wir bestaunten die Vielfalt der Feuerwehrsportdisziplinen. Wir sonnten uns auf der Tribüne. Wir stärkten uns mit Energiewürsten und Powerdrinks. Wir standen, wir saßen und wir warteten und warteten.

13:30 Uhr war es endlich soweit: unser 1. Lauf. Doch die Pumpe wollte nicht so recht. 14:30 Uhr folgte der 2. Lauf. es lag alles optimal am Brett. Die Startklappe fiel, wir waren fix am Brett und schon auf dem Sprung nach vorn, als wir von hektischen „Fehlstart – Stopp, stopp“-Rufen unterbrochen wurden. Was war da bitteschön los? Eigentlich war gar nichts los, es war kein Fehlstart, nur leider hatte das jemand aus dem Publikum wohl anders gesehen… Spätestens hier sehnten wir uns nach der so gut bewährten Lichtschrankentechnik des Löschangriffteams Lawalde, die sämtliche Irritationen und Diskussionen zu Fehlstarts überflüssig macht. So mussten wir uns wieder beruhigen und unsere teilweise ausgezogenen Schläuche zurück aufs Brett bringen und zum 3. mal an die Startlinie. In 35,83 Sekunden waren die Zielkästen gefüllt und bald war klar, dass das der  3. Platz für uns bedeutete. Wir waren überglücklich und entschieden, dass auf jeden Fall ein paar Bienen zur Siegerehrung am Sonntag fahren …

 

Spontaner Sieg in Diehsa

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Wie spontan sind die Friedersdorfer Feuerwehrsportler und -sportlerinnen? Total spontan. Erst am vergangenen Freitag erfuhren wir, dass noch dringend Mannschaften für den erstmalig stattfindenden Feuerwehrlöschangriff im Rahmen des Kinder- und Feuerwehrfestes in Diehsa gesucht werden. Am Samstag Abend hatten sich endlich genug gefunden, so dass wir mit einer gemischten Mannschaft starten konnten: 3 Bienen, 3 alteingesessene sowie 1 ganz neuer Hase.  Am Sonntag halb 12 Uhr trafen wir uns am Feuerwehrhaus. Schnell wurden die Positionen verteilt, das Material auf unseren alten LO geladen und los ging’s. In Diehsa angekommen, stellten wir traurig fest, dass es hier nicht mal was zu essen gab, aber ein kurzes Gespräch mit den Organisatoren genügte und der Grill wurde wieder angeschmissen. Die Zeit bis zur Stärkung nutzten wir zum 1. gemeinsamen theoretischen Training. Am Brett wurden die Schläuche gelegt und geworfen, die geliehene Pumpe beäugt,  verschiedene Taktiken beprochen und Vincent mal eben schnell eine kurze Einführung in den Feuerwehrlöschangriff gegeben und seine Handgriffe an den B-Schläuchen erklärt und gezeigt. 1. Training = 1. Wettkampfeinsatz – das kann wohl kein anderer von sich behaupten. Vier Mannschaften waren am Start. Der Löschangriff wurde mit alter Pumpe und in voller Montur durchgeführt. Wir starteten als Zweiter. Der Aufbau verlief reibungslos. Beim Gang an die Startlinie haben wir beschlossen, wer sich wo hinstellt. Das Startsignal (das unsere Löschbienen-Startklappe war) erklang und wir rannten, zunächst ans Brett, dann die einen weiter zum Wassertank, die anderen in Richtung Zielanlagen. Und da wir vorne alle 3  gleich auf waren – Verteilerhase und Strahlrohrbienen – haben wir die Gelegenheit genutzt und uns unterwegs ausgetauscht, wer denn dann mal wie schnell und wo lang rennen könnte. Vor lauter Quatschen sind wir (fast) übers Ziel hinaus geschossen. Aber die Zielkästen waren auch erstaunlich schnell gefüllt und am Ende stand eine fantastische Zeit von 39 Sekunden, wohlgemerkt mit geliehener, alter Pumpe und einer totalen Neubesetzung, die absolut überzeugte. Kommunikation ist alles!!!
Nach dem Wettkampf gab es dann endlich die Bratwürste und auch den Siegerpokal sowie ein Sektchen aus demselbigen. Unser Nachmittagsprogramm war aber noch längst nicht zu Ende. Weiter ging es auf eine lustige Bootstour und den Höhepunkt bildete die rasante LO-Fahrt durchs Autobahntunnel. Hier lassen wir die Bilder sprechen.

Vielen Dank an die Gastgeber. Es war ein spontaner und doch überaus gelungener Nachmittagsausflug zu euch nach Diehsa. Gerne kommen wir wieder.

Ausschank-Revanche in Gersdorf

80 Jahre Feuerwehr in Gersdorf werden dieses Jahr über Pfingsten (06.06. – 09.06.2014) gefeiert. Als die Anfrage kam, ob wir zur Abendveranstaltung den Ausschank übernehmen würden, überlegten wir nicht lange. Endlich war die Gelegenheit da, sich zu revanchieren, denn bereits seit Jahren bedient uns die Gersdorfer Feuerwehr beim Friedersdorfer Dorffest. Angekündigt war ein Tanzabend mit der Liveband Kontur. Und die Organisatoren, wie auch wir,  waren gespannt, wie gut die Veranstaltung angenommen wird. Das Wetter hätte besser nicht sein können – eine laue Frühsommernacht stand uns allen bevor. Doch irgendwas hielt die Leute davon ab, bereits am zeitigen Abend das Tanzbein zu schwingen oder sich ein „kühles Blondes“ an der Bar zu gönnen, nur langsam füllte sich das Zelt. Vielleicht war es dann doch die Livemusik, die die Bevölkerung mehr und mehr aus ihren Häusern lockte und für eine fantastische Stimmung im gut gefüllten, gemütlichen Zelt der Gerdorfer sorgte. Obwohl an zweiterem sind ja bekanntlich auch die Gäste ein wenig beteiligt: Je später es wurde, desto ausgelassener feierten die Gersdorfer und ihre Freunde bis in die Morgenstunden. Auch wir hatten viel Spaß beim Füllen der Gläser, beim Eintreiben von Geldern, beim Zuhören, Zuschauen und Mittanzen. Vielen Dank für diesen „Feierabend“ – gerne kommen wir mal wieder.

Und wir laufen weiter – Gemeindepokal 2014 in Gersdorf

Wie jedes Jahr starteten wir beim Feuerwehrwettkampf um den Gemeindepokal von Markersdorf, der in diesem Jahr am 07.06.2014 in Gersdorf  ausgetragen wurde. Und doch war alles anders …Beim Beladen unseres alten LO ging es sehr ruhig zu, auf der Hinfahrt herrschte ungewohnte Stille, unseren Pavillion und die Klappstühle hatten wir vergessen, ganz zu schweigen vom letztjährig gewonnenen Wanderpokal der Löschbienen. Bei den Vorbereitungen zu den Läufen klopften wir uns gegenseitig aufmunternd auf die Schultern und nahmen uns tröstend in die Arme.

Und dann liefen wir … solide 38 er Zeiten. Die Friedersdorfer Männer belegten den 3., die Löschbienen den 4. Rang in der Gesamtwertung.Platz 1 ging an die Jauernicker Männer mit einer Zeit von 36,7 knapp vor Pfaffendorf. Herzlichen Glückwunsch. In der Einzelwertung der Frauen holten die Löschbienen erneut den Wanderpokal nach Friedersdorf.

Nach der Siegerehrung erklang unsere Hymne „An Tagen wie diesen“ – wir fanden uns alle im Kreis zusammen und tranken gemeinsam aus unserem Pokal. Ein tiefes Zusammengehörigkeitsgefühl machte sich breit und gab uns allen Halt.

Hübi, wir vermissen dich und laufen für dich weiter!